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Schleppköder Schleppblinker

Schleppköder - Schleppblinker

Bei den Schleppködern, die man zum Trolling einsetzen kann, unterscheiden wir zunächst einmal zwischen natürlichen Ködern und Künstlichen Ködern.

Es spielt dabei keine Rolle womit man das Schleppangeln ausübt, man muss nur wissen wie man mit dem was man nutzt, richtig umgeht. Wenn man sich mit dem was man tut richtig auseinandersetzt, die Köder, die man einsetzt, richtig zum Laufen bekommt, hat man auch Erfolg.

Durch die Entwicklungen der letzten Jahre bei den Köderfischhauben, ist es möglich Köderfische genauso schnell fahren zu können wie z.B. Schleppblinker. Während es vor Jahren noch reine Köderfischfahrer und reine „Blechfahrer“ gab, gibt es heute immer mehr Schleppangler, die gemischt unterwegs sind. Der Vorteil besteht darin den Zielfischen alles anzubieten und sich auf die jeweiligen Situationen einzustellen. Wenn der Zielfisch mehr auf Naturköder steht, erhöht man deren Anteil im Setup, Bei künstlichen Köder halt genau umgekehrt.

Das „Ornat“ muss so zusammengestellt werden, das alle eingesetzten Köder miteinander harmonieren. Und das wichtigste man muss von dem was man macht überzeugt sein. Als Neueinsteiger ist es Sinnvoll, sich mit gleichgesinnten auszutauschen, vorzugsweise mit „alten Hasen“, hier kann man viel lernen und es dann verfeinern und seinen eigenen Weg suchen, denn auch alte Hasen können im Laufe der Jahre „Betriebsblind“ werden.

Treffen der Schleppangler sind immer hilfreich, der Bootsanglerclub e.V. bietet die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen.

Die am häufigsten gestellte Frage lautet, welche Farbe ist die beste? Diese Frage ist so alt wie das Angeln selbst und wird wohl nie beantwortet werden können, denn „die eine Farbe“ gibt es nicht.

Jeder Schleppangler hat „seine Farben“ und schwört auf sie und jeder Neuling wird im laufe der Zeit auch „seine Farben“ finden. Es haben sich schon viele über diese Frage den Kopf zerbrochen und letztendlich keine Antwort gefunden. Es gibt ganze Abhandlungen über Köderfarben, mit und ohne UV, hell oder dunkel, wo werden sie eingesetzt, eher in der oberen oder unteren Wasserschichten?

Es gibt sogar Angler, die sagen die Farbe spiele überhaupt keine Rolle. Ich bin der Meinung eine Mischung aus beiden wird der Sache gerecht, zuerst muss der eingesetzte Köder vernünftig laufen, dann kommt die Farbe ins Spiel. Bei der Farbe spielt natürlich der Lichteinfall eine Rolle, die Trübung des Wassers, aufgewühltes Wasser und die Tiefe in der der Köder eingesetzt wird. Deshalb sollte man schon eine gewisse Auswahl an Bord haben um sich den Gegebenheiten anpassen zu können auch im Laufe des Schleppangel Tages wird man die Schleppköder anpassen müssen.           

Bei den natürlichen Ködern handelt es sich in der Regel um Köderfische, ob man dabei auf Meeresfische oder Süßwasserfische setzt spielt für den Fangerfolg zunächst keine Rolle. Der Vorteil der Süßwasserfische liegt daran, das diese festeres Fleisch besitzen und deshalb länger genutzt werden können als Salzwasserfische, Salzwasserfische werden sehr schnell weich und laufen daher nicht mehr richtig, dies kann man ein wenig kompensieren, wenn man die Salzwasserfische in Salz einlegt, dadurch wird die Haut der Salzwasserfische zäher.

Köderfische bekommt man entweder beim Fischer oder man muss sie sich im Sommer stippen. Bei den Salzwasserfischen kommen kleine Heringe, Brieslinge und Sprotten zum Einsatz. Bei den Süßwasserfischen, Rotauge, Rotfeder, Ukelei und andere kleine Weißfische, diese dürfen aber nicht zu hochrückig sein.

Bei den Künstlichen Ködern, handelt es sich um Schleppblinker, diese sind dünnblechiger als ihre zum Werfen gedachten Verwandten. Wobbler mit und ohne Tauchschaufel, Kunststoffköder und Trollingfliegen.